Drei Jahre abstinent – aber jetzt schreibe ich wieder! Ein versuchter Rückblick – August / September 2013

In drei Jahren kann einiges passieren und es ist auch einiges geschehen. Mein Praktikum in München war nach sechs ereignisreichen Monaten im Februar ’14 zu Ende. In der Zeit hatte ich mich sehr in München und meine neu gewonnenen Freunde verguckt. Es fiel mir unglaublich schwer wieder nach Berlin zurückzukehren. Die Leute, das Bier und auch das bayerische Umland einfach traumhaft.

Aber nun mal von Anfang an:

Ich muss zugeben, dass ich einen Start nach Maß erleben durfte. Die Arbeit bei Sky war sehr interessant, da konnte ich echt meine Passion ausleben, hatte dort auch ein super Kollegenumfeld. Doch etwas Großartiges passierte völlig unerwartet. Als Berliner (oder auch Saupreuß‘) in München und bei einem fußballverrückten Arbeitgeber, war ich natürlich fast schon gezwungen meinen Arbeitsplatz in Blau-Weiß zu beflaggen.

Als ich dann eines Tages, ich war gerade erst ein paar Tage da, nach der Mittagspause zu meinem Arbeitsplatz ging, lag da ein kleiner Zettel. Geschrieben von einem Kollegen, der ebenfalls Berliner war und wegen dem Hertha-Zeugs auf mich aufmerksam wurde. Zu meiner Überraschung gab es nämlich in München einen Hertha-Fanclub von dem ich nichts wusste und auf den er mich hinwies. Ich rief die Nummer, die auf dem Zettel stand, an und erreichte den Kristian, der gleich mit mir berlinerte (geiles Gefühl gewesen ;)). Wir verabredeten uns zum Abendbrot, um weitere Details zu besprechen.

Am darauffolgenden Wochenende war es dann soweit und ich fuhr zum Astalla (so heißt die Kneipe, in der die Münchner Hertha-Fans gemeinsam die Spiele gucken). Ich kannte dort niemanden und fühlte mich trotzdem zu keinem Zeitpunkt fremd – ein komisches Gefühl. Ich lernte nach und nach die Leute dort kennen, vor allem Mario (der Gründer des Fanclubs) und seine Frau, Geli, nahmen sich sehr viel Zeit für mich. Sie erzählten mir alles über die Entstehung, die Leute und auch die Möglichkeit, immer mal wieder auswärts die Hertha zu unterstützen.

Für mich die perfekte Möglichkeit Gleichgesinnte im doppelten Sinne kennzulernen. Es entstand genau durch diesen Fanclub eine Freundschaft, die mir in München Tore öffnete, die ich so nicht angefasst hätte. Dennis (die Freundschaft, die ich dort kennenlernte) entwickelte sich ganz schnell zu einem so wichtigen Baustein in meiner Anfangszeit in München, dass mein Umfeld gefühlt minütlich wuchs.Ich wurde so schnell in seinen Freundeskreis integriert, dass es fast schon erschreckend war. Noch nie habe ich so schnell, so offenherzige und herzliche Menschen kennengelernt, wie Dennis und seinen gesamten Freundeskreis.

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